Fragestellung und Ziel

Wie mache ich den Lehrern und Dozenten den Einsatz von Social Software schmackhaft? oder Wie schafft man es, dass der Einsatz von Social Software den Pilotprojekt-Charakter an Bildungseinrichtungen verliert?

Ergebnis-Pinnwand

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Ergebnisse

Gegenstand = Social Software in der Institution

Zielgruppe = Lehrer und Dozenten

Der Zielgruppe begegnet man auf verschiedenen Ebenen:

  1. Ebene: Rollenverständnis des Lehrers/Dozenten – Im Moment sieht sich der Lehrer/Dozent vordergründig als Vermittler. Bei Einsatz von Social Software könnte sich diese Rolle mehr zu der eines Begleiters wandeln.
  2. Ebene: Lehrer/Dozenten müssen immer die Aufwand/Nutzen-Relation beachten. Oftmals wird dem Einsatz von Social Software ein Mehraufwand zugemünzt. Dieser lässt sich allerdings damit relativeren, dass der Lehrer nur noch den Rahmen zur Verfügung stellt und die Schüler/Studenten den Content kollaborativ (mit dem Lehrer/Dozenten) erarbeiten.
  3. Ebene: Lehrer/Dozenten halten meist an herkömmlichen Produktionswegen ihrer Materialien (offline) fest. Durch die zur Verfügungstellung der Materialien online, können sie in Austausch mit anderen Lehrern/Dozenten an der gleichen Institution oder über deren Grenzen hinaus in Kontakt treten.

Ausgangspunkt und gleichzeitig auch die Zielgruppe der Lehrer/Dozenten sind die Schüler und Studenten mit (Ansätzen von) PC/Web-Affinität, was wiederum ein wichtiges Spannungsfeld darstellt.

Welche Strategien können zur Verbreitung von Social Software an der Institution verwendet werden?

  • Teil-Top-Down: An die Institutionsleitung herantreten und „von oben“ mit Druck den Einsatz vorantreiben.
  • Erstkontakt zum sanften Einstieg für die Lehrer/Dozenten ermöglichen, bei denen man zumindest Interesse an den Tools weckt.
  • Inseln: Unermüdlich als Social-Software-„Evangelist“ an seiner Institution agieren und Web-2.0-Tools einsetzen. Hierbei zu beachten ist die Definition von Zielen und die Zwischenreflexion zur Optimierung.
  • Tandem: Als Weiterführung der Inselstrategie mit weiteren „Evangelisten“ Paare bilden. Eventuell ein Tutorenprinzip zum Einsatz kommen lassen.

Wie lassen sich die Vorzüge von Social Software bei der Zielgruppe deutlich machen?

  • Neugier wecken! – z.B. durch Offenheit (als Option) für Schüler/Studenten (bis hin zu einem weltweiten Diskurs) und für Lehrer/Dozenten untereinander zum Austausch von Beispielszenarien
  • Studentenfeedback als Treiber
  • Vorstellen von Good (Best) Practise Beispielen, die „so nah wie“ möglich an dem betreffenden Einsatzfeld liegen
  • konkrete Szenarien entwickeln und vorstellen
  • Austausch zu Beispielen über diverse Kanäle (Blog, Wiki, Microblogging, …) und eine Verbesserung der Ergebnisse (z.B. Seminarunterlagen) durch Kollaboration mit anderen Lehrern/Dozenten ermöglichen
  • Hinweis auf zumeist gute Usability bei Web-2.0-Diensten